2026-06-24T00:00:00+02:00
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Nachdem ihre Eltern 2011 kurz nacheinander sterben, lässt sich die Journalistin Louise Brown zur Trauerrednerin ausbilden. Sie will der Endlichkeit des Lebens etwas Sinnstiftendes abgewinnen. „Ich glaube, dass wir vielleicht auch ein bisschen verlernt haben, mit dem Tod umzugehen“, sagt sie. Durch ihre Arbeit als Trauerrednerin ändert sich nach und nach nicht nur ihre Haltung zum Tod sondern auch die zum Leben – sie lebt bewusster.

„In diesem zeitweise schmerzhaften, aber schönen Beruf denke ich immer häufiger über diese Frage nach: Welche Erinnerungen sollen von uns bewahrt werden? Woran wollen wir uns erinnern? Was bleibt von uns, wenn wir sterben?“ Louise Brown lädt ein, sich gemeinsam Gedanken über diese Fragen zu machen.

Foto: Gene Clover

Louise Brown ist 1975 in London geboren, zog als Jugendliche mit ihrer Familie nach Deutschland. Heute lebt sie mit Familie und Hund in Hamburg. Sie studierte Politikwissenschaft und arbeitet als Journalistin, Schriftstellerin und Trauerrednerin.

Buchveröffentlichungen: „Was bleibt, wenn wir sterben“ (2021), „Was bleibt, wenn wir schreiben“ (2023) und „Zuversicht“ (2025), alle im Diogenes-Verlag erschienen

Bitte melden Sie sich an: veranstaltungen@hamburger-hospiz.de oder 040 38 90 75 205

Eintritt frei, wir bitten um Spenden.

 

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