2026-06-24T00:00:00+02:00
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Lesung mit den Hamburger Bestatterinnen Renske Steen und Julia Kreuch

Sterben betrifft uns alle, doch kaum jemand spricht darüber. Das Buch „Vom Sprechen übers Sterben stirbt man nicht“ bricht das Schweigen und zeigt, wie wir Ängste abbauen und Abschied wieder menschlich gestalten können. Die Autorinnen Renske Steen und Julia Kreuch haben als Quereinsteigerinnen die Bestattungsbranche auf den Kopf gestellt: Mit ihrem Bestattungsladen „faarwel“ in Hamburg haben sie einen Ort geschaffen, an dem Tod und Leben zusammengehören, ohne starre Rituale und ohne falsche Pietät.

Ein kluges, einfühlsames Sachbuch über unsere Bestattungskultur, ihre Geschichte und Zukunft. Das Orientierung gibt, Mut macht und neue Perspektiven eröffnet: Für alle, die selbstbestimmt Abschied nehmen wollen und für eine Gesellschaft, die den Tod nicht länger verdrängt.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Renske und Julia schon eine Woche nach dem Erscheinen ihres Buches (Stichtag: 14. Oktober 2026, das Buch erscheint bei Heyne und ist schon jetzt überall im Buchhandel vorbestellbar) bei uns im Hospiz im Helenenstift lesen werden. Natürlich ist auch Zeit für Fragen – wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Bitte melden Sie sich an: veranstaltungen@hamburger-hospiz.de oder 040 38 90 75 205

Eintritt frei, wir bitten um Spenden.

Foto: Samantha Bermudez

1982 in Ostfriesland geboren, studierte Renske Steen Musik in Paderborn, Detmold und Hamburg. Nach vielen Jahren in der Kulturbranche, unter anderem als Redakteurin beim Konzerthaus Berlin und im Marketing für Klassikfestivals, suchte sie nach einer neuen Aufgabe. Ein Interview mit einem Bestatter weckte ihre Neugier, die sie während der Pandemie in die Praxis umsetzte: zunächst als Hilfskraft, später als Bestatterin. Gemeinsam mit Julia Kreuch gründete sie „faarwel“ in Hamburg. Ihr Ziel: den Tod wieder ins Leben holen und Abschied menschlicher gestalten.

Geboren 1983 in Oberfranken, studierte Julia Kreuch Deutsche Literatur und Geschichte in Konstanz. Nach Stationen in Shanghai, wo sie für die Friedrich-Ebert-Stiftung internationale Kongresse organisierte, und in Zürich im Vertrieb, kehrte sie 2015 nach Hamburg zurück. Ein Gespräch über den Tod in Mexiko brachte sie auf die Idee, die Bestattungsbranche neu zu denken. Nach einem Praktikum bei Eric Wrede und ersten Erfahrungen als Hilfskraft wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Heute führt sie gemeinsam mit Renske Steen den Bestattungsladen „faarwel“ in Hamburg und setzt sich für eine zeitgemäße, offene Bestattungskultur ein.

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